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	<title>bindung &#8211; Lernwelt Hund</title>
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	<description>Bildungszentrum für Pädagogik mit Hund</description>
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	<title>bindung &#8211; Lernwelt Hund</title>
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		<title>Eignungstests für Schulbegleithunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 07:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Einsatz von Schulhunden bietet eine große Bereicherung für die pädagogische Arbeit, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. Insbesondere die Frage der Eignung eines Hundes für den Einsatz in Schulen wird häufig durch standardisierte Tests adressiert. Diese Vorgehensweise ist jedoch kritisch zu betrachten, da Tests nicht alle Faktoren berücksichtigen können, die für die Arbeit als Schulhund&#8230;&#160;<a href="https://www.lernwelt-hund.de/eignungstests-fuer-schulbegleithunde/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Eignungstests für Schulbegleithunde</span></a>]]></description>
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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-8c94fee9" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-8c94fee9">Chancen, Risiken und Alternativen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/AdobeStock_1014266941-1024x574.jpeg" alt="" class="wp-image-1828" srcset="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/AdobeStock_1014266941-1024x574.jpeg 1024w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/AdobeStock_1014266941-300x168.jpeg 300w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/AdobeStock_1014266941-768x430.jpeg 768w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/AdobeStock_1014266941-1536x861.jpeg 1536w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/AdobeStock_1014266941-2048x1148.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: Stock.Adobe.com &#8211; furyon, generiert mit KI</em></figcaption></figure>



<p>Der Einsatz von Schulhunden bietet eine große Bereicherung für die pädagogische Arbeit, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. Insbesondere die Frage der Eignung eines Hundes für den Einsatz in Schulen wird häufig durch standardisierte Tests adressiert. Diese Vorgehensweise ist jedoch kritisch zu betrachten, da Tests nicht alle Faktoren berücksichtigen können, die für die Arbeit als Schulhund relevant sind.&nbsp;</p>



<h3 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-5866b14e" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-5866b14e">Standardisierte Eignungstests: Begrenzte Aussagekraft und Risiken</h3>



<p>Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)<a href="#_edn1" id="_ednref1">[i]</a> empfiehlt vor dem Einsatz eines Hundes als Schulbegleithund die Durchführung eines Wesenstests, der Eigenschaften wie Temperament, Unerschrockenheit oder Unterordnungsbereitschaft bewerten soll. Wie der Begriff „Unterordnungsbereitschaft“ schon zeigt, beruht diese Empfehlung jedoch auf veralteten kynologischen Konzepten, wie der „Triebtheorie“, die modernen wissenschaftlichen Ansätzen nicht mehr entspricht.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p>Tests, die Belastungssituationen mit plötzlichen Schreckreizen (z. B. Scheppern) oder übergriffigem Verhalten beinhalten, bergen zudem erhebliche Risiken:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Fehlkonditionierung</em></strong>: Hunde können in Testsituationen ungünstige Lernerfahrungen machen, die zu langfristigem Abwehr- oder Stressverhalten führen. Ein Beispiel ist ein Hund, der nach einer plötzlichen Umarmung im Test generalisierte Ängste gegenüber älteren Menschen entwickelte und danach nicht mehr für den Einsatz geeignet war.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Nicht erlernbare Strategien:</em></strong> Ohne vorheriges Training fehlen Hunden oft die nötigen Bewältigungsstrategien, um belastende Situationen zu meistern. Dies kann den Hund dauerhaft negativ beeinflussen, zudem plötzliche Schreckreize und die Reaktion des Hundes darauf kaum generalisiert zu trainieren ist.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Paradoxon der Eignung vor der Ausbildung:</em></strong> Hunde können nur dann sicher und nachhaltig als Schulbegleithunde eingesetzt werden, wenn sie schrittweise an die Herausforderungen des Schulalltags herangeführt werden. Dieses vorbereitende Training erfordert Fachwissen über Hundeverhalten, das angehende Schulhund-Teams jedoch oft erst in einer fundierten Weiterbildung erwerben. Hierbei entsteht ein Paradoxon: Die Vorbereitung, die eine Einschätzung der Eignung überhaupt erst möglich macht, kann erst nach dem Start der Ausbildung erfolgen.</li>
</ul>



<h3 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-74ce0585" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-74ce0585">Eignung ist ein dynamischer Prozess</h3>



<p>Fachleute wie Olbrich und Wohlfarth betonen in ihrem Leitfaden „Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Praxis tiergestützter Interventionen“<a href="#_edn2" id="_ednref2">[ii]</a>, dass die Eignung eines Hundes nicht in einmaligen Testsituationen festgestellt werden kann. Vielmehr entwickeln sich Hunde ein Leben lang, und ihre Einsatzfähigkeit hängt von individuellen Erfahrungen und der Beziehung zur Bezugsperson ab.&nbsp;</p>



<p>Der QNS e.V.<a href="#_edn3" id="_ednref3">[iii]</a>, der Standards für Weiterbildungen in der tiergestützten Arbeit entwickelt, schlägt vor, die Eignung durch langfristige Beobachtungen in praxisnahen Situationen zu bewerten. Dies ermöglicht eine dynamische Einschätzung des Mensch-Hund-Teams, die den Anforderungen der späteren Einsatzfelder besser gerecht wird.&nbsp;</p>



<p>Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) e.V.<a href="#_edn4" id="_ednref4">[iv]</a> setzt als Basis auf die Sachkunde der Einsetzenden in der Tiergestützten Intervention und ergänzt, dass der Schutz des Hundes oberste Priorität haben muss. Dies erfordert, dass die Bezugsperson fachlich geschult und in der Lage ist, das Wohlbefinden des Hundes objektiv einzuschätzen.&nbsp;</p>



<h3 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-7700538e" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-7700538e">Der Wunsch nach Sicherheit: Zwischen Bedarf und Realität</h3>



<p>Es ist nachvollziehbar, dass Einsetzende vor der Investition von Zeit und Geld in eine Weiterbildung eine Art Gewissheit über die Eignung ihres Hundes suchen. Ein bestandener Hundeführerschein, Wesens- oder Eignungstest vermittelt jedoch nur bedingt Sicherheit:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Begrenzte Aussagekraft:</em></strong> Viele Tests bewerten vor allem alltagstaugliches Verhalten und Grundgehorsam, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen des Schulalltags.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Unzureichende Vorbereitung:</em></strong> Ohne eine umfassende Schulung der Bezugsperson können selbst bestandene Tests keine langfristige Eignung garantieren.&nbsp;</li>
</ul>



<h3 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-9809f6d4" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-9809f6d4">Alternativen zu Tests: Beobachtung und Schulung</h3>



<p>Statt auf standardisierte Tests zu setzen, sollten folgende Ansätze im Vordergrund stehen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Praxisnahe Einschätzung:</em></strong> Die grundlegende Eignung sollte durch die Beobachtung des Mensch-Hund-Teams in realitätsnahen Situationen, etwa im Rahmen eines Orientierungskurses oder Coachings, erfolgen.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Schulung der Bezugsperson:</em></strong> Fundiertes Wissen über Ethologie und Hundeverhalten ist essenziell, um den Hund auf Belastungssituationen vorzubereiten und sicher durch den Schulalltag zu begleiten.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Kontinuierliche Begleitung:</em></strong> Regelmäßige Beobachtungen und Anpassungen des Trainings sind notwendig, um die Belastbarkeit des Hundes nachhaltig zu gewährleisten.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Vermeidung von Schreckreizen: </em></strong>Tests mit plötzlichen Belastungen führen häufig zu Fehlkonditionierungen und gefährden die Eignung und Belastbarkeit des Hundes.&nbsp;</li>
</ul>



<h3 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-d8dc6589" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-d8dc6589">Die Bedeutung der Mensch-Hund-Beziehung</h3>



<p>Das Verhalten eines Hundes hängt &#8211; neben seinen Lernerfahrungen &#8211;  stark von der Beziehung und Bindung zu seiner Bezugsperson ab. Diese Beziehung muss als „sicherer Hafen“ durch den Hund wahrgenommen werden und entscheidet maßgeblich darüber, wie belastende Situationen gemeistert werden. Zudem ist es essenziell, dass der Wunsch, einen Hund in der Schule einzusetzen, nicht das Wohl des Tieres überlagert.</p>



<h3 id="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-ffb943c6" class="wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-ffb943c6">Fazit: Eignung ist individuell und dynamisch</h3>



<p>Eignungstests können keine langfristige Eignung eines Hundes garantieren und sind angesichts der Risiken oft kontraproduktiv. Wichtiger sind:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Reflexion der Bezugsperson:</em></strong> Eine ehrliche und kritische Selbsteinschätzung ist essenziell, um den Hund nicht über seine Belastungsgrenzen hinaus einzusetzen.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Individuelle Förderung:</em></strong> Hunde mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften können nur durch gezielte Vorbereitung und Begleitung optimal unterstützt und entsprechend ihren Stärken und Vorlieben eingesetzt werden.</li>



<li><strong><em>Kontinuierliche Beobachtung:</em></strong> Dynamische Einschätzungen in praxisnahen Situationen und kontinuierliche Begleitung sind entscheidend.&nbsp;</li>



<li><strong><em>Fachliche Schulung:</em></strong> Die Bezugsperson muss über fundiertes Wissen verfügen, um den Hund sicher zu führen und sein Wohlbefinden zu wahren.&nbsp;</li>
</ul>



<p>Schulhunde können eine wertvolle Bereicherung sein, wenn ihre Eignung durch ein individuelles, dynamisches und hundegerechtes Vorgehen beurteilt wird. Sicherheit und Wohlbefinden des Hundes stehen dabei immer an erster Stelle.&nbsp;</p>



<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a href="#_ednref1" id="_edn1">[i]</a> Sicherheit und Hygiene beim Einsatz von Schulhunden. (2017). In DGUV Pluspunkt (Bd. 2)</p>



<p><a href="#_ednref2" id="_edn2">[ii]</a> Wohlfarth et al., 2014, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Praxis tiergestützter Interventionen</p>



<p><a href="#_ednref3" id="_edn3">[iii]</a> Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V., 2023, Standards für QNS-Anbieter*innen von Mensch-Hund-Team-Weiterbildungen</p>



<p><a href="#_ednref4" id="_edn4">[iv]</a> TVT-Informationsflyer zum TVT-Sachkunde-Test TGI Hund, Tiere im sozialen Einsatz, Aug. 2018</p>



<p><strong><em>Weiterführende Literatur finden Sie <a href="https://www.lernwelt-hund.de/literatur/">hier</a>.</em></strong></p>
</div></div>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abschied nehmen – Vom Umgang mit Trauer in der hundegestützten Pädagogik</title>
		<link>https://www.lernwelt-hund.de/abschied-nehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 12:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[2-teilige Online-Seminarreihe mit Dagmar Spillner 20.02. &#38; 06.03.2025 – jeweils 19 bis 20 Uhr 30 via ZOOMTrauer, die wir empfinden oder bei geliebten Menschen und Tieren erleben, betrifft uns früher oder später alle im Leben. Menschen können praktisch um alles trauern: Menschen/Tiere, Beziehungen, Status, Organe, um nur einige Punkte zu nennen. Wir sind die einzige&#8230;&#160;<a href="https://www.lernwelt-hund.de/abschied-nehmen/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Abschied nehmen – Vom Umgang mit Trauer in der hundegestützten Pädagogik</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">2-teilige Online-Seminarreihe mit Dagmar Spillner</h2>



<p><strong>20.02. &amp; 06.03.2025 – jeweils 19 bis 20 Uhr 30 via ZOOM</strong><br>Trauer, die wir empfinden oder bei geliebten Menschen und Tieren erleben, betrifft uns früher oder später alle im Leben. Menschen können praktisch um alles trauern: Menschen/Tiere, Beziehungen, Status, Organe, um nur einige Punkte zu nennen. Wir sind die einzige Spezies, die schon vorab trauern kann.</p>



<p>Zur Anmeldung geht es <a href="https://www.lernwelt-hund.de/events/abschied-nehmen-online-seminarreihe/">hier</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1019" src="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-11-um-12.43.54-1024x1019.png" alt="" class="wp-image-1744" srcset="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-11-um-12.43.54-1024x1019.png 1024w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-11-um-12.43.54-300x300.png 300w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-11-um-12.43.54-150x150.png 150w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-11-um-12.43.54-768x764.png 768w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-11-um-12.43.54.png 1312w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wie wir selbst mit unserer Trauer und trauernden Menschen und Tieren umgehen, hängt maßgeblich davon ab, was wir gelernt, erfahren und als hilfreich empfunden haben. Eigene Trauer wird oft nach kurzer Zeit „versteckt“, um unser Umfeld nicht zu sehr zu belasten. Hinzu kommen eigene Gedanken und Glaubenssätze, die uns denken lassen, die Trauer um ein geliebtes Tier wäre weniger schlimm, dabei ist Trauer kein Wettkampf.&nbsp; Wenn wir über keine Bewältigungsstrategien verfügen, dann können wir die Tendenz beobachten, dass von trauernden Menschen Abstand gehalten wird. Wir möchten nicht stören, nicht belasten, keine schmerzhaften Erinnerungen hervorrufen und auch das Leid anderer zu sehen, ist schwierig und macht uns hilflos. Darum tun wir häufig nichts oder gehen wortlos zum Alltag über.</p>



<p>In der 2 teiligen Online-Seminarreihe beschäftigen wir uns mit folgenden Inhalten:</p>



<p>Teil 1: Wie kann ich trauernde Menschen unterstützen? Insbesondere Kinder die z.B. den Verlust ihres Schulhundes (in Pension gegangen, erkrankt oder gestorben) vermissen, müssen erleben, dass sie ihren eigenen Gefühlen vertrauen können. Es ist in Ordnung traurig zu sein und zu erleben, dass wir mit unserer Trauer nicht allein sind.</p>



<p>Teil 2: Wie kann ich mit meiner eigenen Trauer umgehen? Insbesondere dann, wenn ich trauere und mit anderen Menschen zusammenarbeite, die ebenfalls trauern. Sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welche Strategien und Hilfsangebote es gibt und was sich als passend für jeden Einzelnen von uns anfühlt, kann dem Gedanken an eine Trauerzeit einiges an Schrecken nehmen.</p>



<p><em><strong>Die Referentin:</strong></em></p>



<p>Dagmar Spillner lebt mit ihrem Mann und ihren 2 Kindern, dem Dalmatiner-Malinois-Mix Helvi, Hühnern, Tauben und Kaninchen am Harzrand, in Südniedersachsen.</p>



<p>Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Dagmar im öffentlichen Dienst und ist (unter Anderem) ausgebildete Trauerbegleiterin, Kurzeitcoach, freie Traurednerin und auch Hundetrainerin.</p>



<p>Ihr Wunsch ist es, auch trauernde Tierbesitzer:innen unterstützen zu können. Denn egal, ob es sich um die Trauer um ein verstorbenes Lebewesen oder um die Trauer einer Beziehung, eines Jobwechsels oder die Trauer um einen Lebensabschnitt handelt: Trauer ist vielfältig und Menschen, die Hilfe benötigen, sollten eine Anlaufstelle haben.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Vertrauenskonto: Pflege und Stärkung der Mensch-Hund-Beziehung</title>
		<link>https://www.lernwelt-hund.de/das-vertrauenskonto-pflege-und-staerkung-der-mensch-hund-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 06:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[vertrauenskonto]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist komplex und dynamisch. Genau wie bei zwischenmenschlichen Beziehungen, spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Eine anschauliche Metapher, um das Konzept des Vertrauens zu verstehen und zu pflegen, ist das Vertrauenskonto. Dieses Konzept hilft nicht nur bei der Ausbildung  und dem Einsatz von Schulhunden, sondern generell bei der Förderung einer&#8230;&#160;<a href="https://www.lernwelt-hund.de/das-vertrauenskonto-pflege-und-staerkung-der-mensch-hund-beziehung/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Das Vertrauenskonto: Pflege und Stärkung der Mensch-Hund-Beziehung</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:38% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/Title-Page-3-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-1319 size-full" srcset="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/Title-Page-3-1024x1024.png 1024w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/Title-Page-3-300x300.png 300w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/Title-Page-3-150x150.png 150w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/Title-Page-3-768x768.png 768w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/Title-Page-3.png 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist komplex und dynamisch. Genau wie bei zwischenmenschlichen Beziehungen, spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Eine anschauliche Metapher, um das Konzept des Vertrauens zu verstehen und zu pflegen, ist das Vertrauenskonto. Dieses Konzept hilft nicht nur bei der Ausbildung  und dem Einsatz von Schulhunden, sondern generell bei der Förderung einer stabilen und positiven Mensch-Hund-Beziehung.</p>
</div></div>



<div style="height:57px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Das Bild der emotionalen Tasse</h2>



<p>Das Bild der emotionalen Tasse dient ursprünglich als Metapher für das emotionale Wohlbefinden eines Kindes. Die Hundetrainerin Sarah Owings verwendet das Bild der emotionalen Tasse, um das emotionale Wohlbefinden eines Hundes zu verdeutlichen. Dieses Konzept beschreibt, wie verschiedene tägliche Anforderungen und Aktivitäten die emotionale Tasse eines Hundes füllen oder leeren. Soziale Kontakte, positive Erfahrungen, Sicherheit, adäquates Enrichment und Zugang zu positiven Verstärkern tragen dazu bei, die Tasse zu füllen. Stress, negative Interaktionen, Unsicherheit sowie unvorhersehbares und strafendes Verhalten hingegen leeren die Tasse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fundament einer starken Mensch-Hund-Beziehung: Ein gut gefülltes Vertrauenskonto</h2>



<p>Ähnlich wie bei der emotionalen Tasse verhält es sich mit dem Vertrauenskonto. Stellen wir uns Vertrauen wie ein Bankkonto vor: Durch viele positive Erlebnisse und Interaktionen wird das Konto immer gut gefüllt gehalten. Dieses &#8222;Polster&#8220; schützt die Beziehung, wenn einmal eine notwendige Abhebung vorgenommen werden muss.</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center" style="grid-template-columns:auto 46%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Ein Beispiel für eine Abhebung vom Vertrauenskonto ist der Besuch beim Tierarzt. Muss ein Hund aufgrund einer akuten Verletzung eine unangenehme Behandlung aushalten, kann dies eine stressige und unangenehme Erfahrung sein. </p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/AdobeStock_726633788-1024x574.jpeg" alt="" class="wp-image-1320 size-full" srcset="https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/AdobeStock_726633788-1024x574.jpeg 1024w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/AdobeStock_726633788-300x168.jpeg 300w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/AdobeStock_726633788-768x430.jpeg 768w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/AdobeStock_726633788-1536x861.jpeg 1536w, https://www.lernwelt-hund.de/wp-content/uploads/2024/07/AdobeStock_726633788-2048x1148.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div style="height:48px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ist das Vertrauenskonto jedoch gut gefüllt, wird dieses negative Erlebnis keine nachhaltige Auswirkung auf das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Halter haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Vertrauenskonto in schulischen Situationen</h2>



<p>Das Gleiche gilt für schulische Situationen: Auch wenn der Hund gut vorbereitet ist, kann er unangenehmen Situationen ausgesetzt sein. Ist unser Vertrauenskonto gut gefüllt, beeinflussen diese Situationen das Vertrauen unseres Hundes in uns nicht dauerhaft negativ.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertrauen ist keine Einbahnstraße</h2>



<p>Umgekehrt gilt das Gleiche für uns: Je mehr Zutrauen wir in unseren Hund haben, desto sicherer sind wir im Umgang mit ihm. Vertrauen ist keine Einbahnstraße. Ein gut gefülltes Vertrauenskonto stärkt nicht nur den Hund, sondern auch den Menschen in seiner Rolle als verlässlichen Partner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie man das Vertrauenskonto füllt</h2>



<p>Es gibt viele Möglichkeiten, unser Vertrauenskonto zu füllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Soziale Kontakte:</em></strong> Regelmäßige, positive Interaktionen mit Menschen und anderen Hunden fördern das Wohlbefinden und die soziale Kompetenz des Hundes.</li>



<li><strong><em>Positive Erfahrungen:</em></strong> Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der Hund im Alltag keinem unnötigen Stress und dauerhaft Situationen ausgesetzt ist, die er nicht bewältigen kann.</li>



<li><strong><em>Sicherheit:</em></strong> Eine erwartungssichere Umgebung gibt dem Hund das Gefühl von Sicherheit. Klare Routinen, Vorhersehbarkeit und Training auf Basis positiver Verstärkung helfen, Stress zu reduzieren.</li>



<li><strong><em>Adäquates Enrichment:</em></strong> Bieten wir dem Hund angemessene geistige und körperliche Herausforderungen. Durch adäquates Enrichment fördern wir die Fähigkeit von Hunden zu Problemlösungs-Verhalten und befriedigen ihre Bedürfnisse.</li>



<li><strong><em>Gemeinsame Zeit:</em></strong> Gemeinsam verbrachte qualitative Zeit wie dem Hund entsprechenden Spaziergängen, Spieleinheiten und Kuschelzeiten stärken unsere Bindung und füllen das Vertrauenskonto.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Bewusste Beziehungspflege</h2>



<p>Das Bild des Vertrauenskontos ist ein wertvolles Werkzeug für jede Bezugsperson von Hunden – insbesondere aber für Schulbegleithund-Teams. Es hilft dabei, die Beziehung zum Hund bewusst zu pflegen und zu stärken. Indem wir sicherstellen, dass das Vertrauenskonto im Alltag als auch in der Schule stets gut gefüllt ist, können wir sicherstellen, dass unsere Hunde auch in stressigen Situationen auf eine stabile und vertrauensvolle Beziehung zurückgreifen können und sich an uns wenden. Gegenseitiges Vertrauen ist der Schlüssel für einen gelingenden Einsatz.</p>



<p>Fotos: adobe.stock.com &#8211; KI</p>
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