Interdisziplinärer Fachtag 20.03.2027
Hunde in der tiergestützten Arbeit
Freiwilligkeit, Training und Wohlbefinden
Hunde begleiten pädagogische, therapeutische und soziale Prozesse. Ihr Einsatz stellt hohe Anforderungen an die Gestaltung der gemeinsamen Arbeit und an die Verantwortung für das Wohlbefinden des Hundes.
Was bedeutet Freiwilligkeit im Einsatzalltag? Welche Bedeutung haben Wahlmöglichkeiten, Mensch-Hund-Beziehung und Training? Wie können die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsfeldes und die Bedürfnisse des Hundes bei der Planung und Durchführung berücksichtigt werden?

Dieser interdisziplinäre Fachtag bringt Perspektiven aus tiergestützter Arbeit, Pädagogik,
Therapie, Wissenschaft und Hundetraining zusammen.

Ein Fachtag im Dialog
Dieser Fachtag versteht sich als gemeinsamer Arbeits- und Diskussionsraum und ist bewusst als dialogisches Veranstaltungsformat konzipiert. Wissenschaftliche Impulse bilden den Ausgangspunkt für moderierte Gespräche, in denen unterschiedliche Professionen und Erfahrungen zusammenkommen.
In kleineren Praxisforen können die Teilnehmenden eigene Fragestellungen einbringen und Themen vertiefen. Thematische Treffpunkte und Posterbeiträge aus Forschung und Praxis bieten weitere Möglichkeiten für fachlichen Austausch und Vernetzung.
Zum Rahmenprogramm gehören außerdem Informations- und Ausstellungsstände von Fachverbänden, Initiativen sowie ausgewählten Anbieter:innen hundegestützter Materialien.
Forschung und Nachwuchs
Auch aktuelle Forschungs- und Studienprojekte sollen beim Fachtag Raum bekommen. Studierende und Nachwuchsforschende sind eingeladen, eigene Arbeiten in Form eines wissenschaftlichen Posters vorzustellen. Willkommen sind insbesondere Projekte zu Wohlbefinden, Verhalten und Stress, Freiwilligkeit und Wahlmöglichkeiten, Mensch-Hund-Interaktion sowie zum Training und Einsatz von Hunden in der tiergestützten Arbeit.
Für das Posterforum ist eine begrenzte Zahl an Beiträgen vorgesehen. Bis zu zwei Studierende bzw. Nachwuchsforschende können im Rahmen dieses Formats kostenfrei am Fachtag teilnehmen. Informationen zur Einreichung und zu den Rahmenbedingungen folgen mit der ausführlichen Ausschreibung.
Im Mittelpunkt stehen:
- Freiwilligkeit und Training in der gemeinsamen Arbeit mit dem Hund
- Wohlbefinden und Wahlmöglichkeiten im Einsatzalltag
- Mensch-Hund-Beziehung und gemeinsame Arbeitsgestaltung
- Bedürfnisse des Hundes und Anforderungen des jeweiligen Arbeitsfeldes
- verschiedene Perspektiven auf Tierwohl und verantwortungsvolle Einsatzpraxis
Ausstellungsstände ergänzen das Programm mit Fachverbänden, Initiativen, Projekten und ausgewählten Angeboten aus dem Themenfeld.
Für wen ist der Fachtag gedacht?
Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus tiergestützter Intervention, Pädagogik, Therapie, Beratung, Wissenschaft, Tierschutz und Hundetraining sowie an Studierende und Fachpersonen aus angrenzenden Arbeitsfeldern.
Der Fachtag findet ohne Hunde statt und richtet sich an Fachkräfte aus tiergestützter Intervention, Pädagogik, Therapie, Beratung, Wissenschaft, Hundetraining sowie angrenzenden Arbeitsfeldern.
Bereist verbindlich zugesagt haben:
- Dr. Katharina Ameli – Universität Gießen
- Marianne Lüke – BTI e.V.
- Katrin Rauber – QNS e.V.
- Dirk Emmrich – QNS e.V.
- eine/r Vertreter:in der TVT e.V.
Die Veranstaltung findet ohne Hunde statt! Das vollständige Programm, die beteiligten Fachpersonen, die Ausschreibung für wissenschaftliche Poster sowie Informationen zu Teilnahmegebühren und Anmeldung folgen.